October 26, 2020

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Zerstört Network-Marketing Freundschaften? – Futter

Network-Marketing boomt seit einigen Jahren. Vor allem via Facebook erlebt es gerade eine Hochblüte. Was es so erfolgreich macht und wo die Gefahren sind, erfahrt ihr hier. Für Network-Marketing gibt es viele Bezeichnungen. Die einen nennen es MLM (Multi-Level-Marketing), die anderen Empfehlungsmarketing. Doch was ist das eigentlich? Und warum ist Network-Marketing heute erfolgreicher denn je?…
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Network-Marketing boomt seit einigen Jahren. Vor allem via Facebook erlebt es gerade eine Hochblüte. Was es so erfolgreich macht und wo die Gefahren sind, erfahrt ihr hier.

Für Network-Marketing gibt es viele Bezeichnungen. Die einen nennen es MLM (Multi-Level-Marketing), die anderen Empfehlungsmarketing. Doch was ist das eigentlich? Und warum ist Network-Marketing heute erfolgreicher denn je?

Versteckte Strategie

Eine Freundin, die sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gemeldet hat, schreibt dir plötzlich. Es geht darum, sich wieder einmal zu treffen und zu plaudern. Doch das vermeintlich harmlose Tratschen bei Kaffee entpuppt sich als knallhartes Business-Meeting. Kommt dir das bekannt vor? Dann ist jene Freundin wohl eine von vielen, die sich gerade ein Neben- oder sogar Haupteinkommen mit Network-Marketing aufbaut.

Berufliches und Privates trennen?

Ansich ist das nicht weiter verwerflich. Die meisten Networker (erfahrungsgemäß eine weiblich dominierte Branche) versuchen Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. MLM bietet sich an, da man seine Zeit relativ flexibel einteilen kann. Die Grenze zwischen Beruf und Privatem verschwimmt allerdings in den meisten Fällen: Die ersten Kunden werden im engeren Freundes- und Familienkreis gewonnen.

Das Konzept

Das Konzept ist einfach: Abhängig von den Produkten, die im jeweiligen Unternehmen vertrieben werden, müssen Kunden gefunden werden, die nicht nur einmal kaufen, sondern die Impulsgeber für Folgeumsätze sind. Erreicht wird dies durch die Zufriedenheit der Kunden. Unterschied zum klassischen Direktvertrieb besteht darin, dass man nicht nur am Eigenumsatz, sondern auch an dem der geworbenen Partner beteiligt wird.

Networker als „Berater“

Networker spielen meist eine beratende Rolle, für die Kunden hat das den Vorteil, dass sie dieser Person vertrauen und eine direkte Ansprechperson haben. Die Berater können sich somit rasch eine Stammkundenschaft ausfbauen, durch den Aufbau neuer Partner werden sie an größeren Umsätzen beteiligt. Für das Unternehmen selbst bedeutet das meist ein sehr schnelles Wachstum der Umsätze. Wer wirklich erfolgreich sein will, wird schnell merken, dass ein eigener Kundenstamm nicht reicht. Nur wer seinen Geschäftspartnern beibringt, selbst weitere Partner zu finden, kann erfolreich sein.

Naturkosmetik und Abnehmprodukte

Zur Zeit boomt das Empfehlungsmarketing für diverse Naturkosmetik-Unternehmen sowie für Produkte, die den perfekt geshapeten Körper versprechen. Über Facebook werden vorher-nachher Bilder gepostet, die zeigen wie rasant die körperliche Veränderung vonstatten geht. Vermittelt wird meist das Bild eines gesunden und nachhaltigen Lifestyles. Die Produkte werden häufig nicht beim Namen genannt, angepriesen wird eine „ehtnische und verantwortungsvolle Lebensweise“, die im Idealfall nicht nur dem eigenen Körper, sondern der ganzen Welt gut tut.

Zielgruppe

Die Zielgruppe des Network-Marketings sind vornehmlich Menschen mit Familie, die sich flexible Arbeitszeiten wünschen, aber auch Studenten. Vor allem unter jungen Müttern hat sich in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um die Facebook-Präsenz entwickelt: Jung, gut aussehend und mit Leichtigkeit dazu in der Lage Familie und Job unter einen Hut zu bringen – so präsentieren sich zahlreiche Frauen im Netz. Oft schwingt dabei unwillkürlich eine Botschaft mit: Nur mit einem Job im Networking-Bereich kann’s dir auch so gut gehen.

Gefahren

Warum hat MLM eigentlich so einen schlechten Ruf? Gründe dafür gibt es genug. Die Nähe zu verbotenen Schneeballsystemen und dubiosen Pyramidenspielen ist unbestritten. Außerdem kann kritisiert werden, dass man für die Arbeit im Network-Marketing keine Ausbildung, also weder einen Schul- noch einen Berufsabschluss braucht. Die interne Ausbildung beschränkt sich in der Regel auf Produktschulungen und sogenannte Persönlichkeitstrainings ohne anerkannten Abschluss. Durchgeführt werden diese meist von erfahrenen Networkern auf der Basis von Erfahrungswissen. Immer wieder in Kritik gerät auch die Tatsache, dass für Network-Marketing häufig persönliche Vertrauensverhältnisse missbraucht werden, um zweifelhafte Produkte vermarkten zu können. Empfehlenswert dazu ist folgendes Video:

16.07.2018

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